SC Neheim gewinnt den 31. Volksbanken WinterCup 2020

Rot und weiß waren die Erfolgsfarben am Sonntag, den 03. Februar, in der Sporthalle in Sundern. Der SC Neheim rockte den 31. Volksbanken WinterCup 2020. Der Westfalenligist gewann zum vierten Mal in seiner Vereinsgeschichte nach 2018 den Volksbanken WinterCup. Im Finale setzten sich die Neheimer mit 3:0 gegen den Bezirksligisten SV Dringenberg durch und sicherten sich damit das Preisgeld von 3.000 Euro.

Beim 31. Volksbanken WinterCup 2020 kam es am Sonntag, den 02. Februar, zum großen Finale. 144 Vereine waren beim größten Hallenturnier in Nordrhein-Westfalen gestartet, die 16 besten Mannschaften hatten den Weg in die Endrunde gefunden. Um 12:00 Uhr fiel in der Sporthalle in Sundern der Startschuss, und dabei kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Spannende und dramatische Spiele boten die Teams und sorgten für die ein oder andere Überraschung.

Nach insgesamt 24 Vorrundenspielen hatten sich die besten acht Teams für die K.O.-Runde qualifiziert. Aus HSK-Sicht gab es dabei aber mehr enttäuschte als strahlende Gesichter, denn nur Westfalenligist SC Neheim und Landesligist SV Hüsten 09 überstanden die Gruppenphase. Hüsten holte sich mit sieben Punkten Platz eins in der Gruppe C und stellte mit neun Treffern den zweitbesten Angriff nach der Vorrunde, während Neheim mit sechs Zählern Rang zwei in der Gruppe A errang und die 0:1-Auftaktniederlage gegen A-Ligist SV Türk Attendorn korrigieren konnte.

Verabschieden mussten sich nach der Gruppenphase derweil Bezirksligist TuS Sundern und die A-Ligisten SSV Küntrop und SuS Westenfeld. Sundern schnupperte mit vier Zählern am Weiterkommen in der Gruppe B, verlor in den letzten dreißig Sekunden aber noch klar mit 0:3 gegen den A-Ligisten VfL Kamen und hatte als Dritter das schlechtere Torverhältnis im Vergleich zum punktgleichen SV Dringenberg, der dadurch gemeinsam mit Kamen das Ticket für das Viertelfinale löste.

Für Küntrop waren die Aufgaben gegen die Landesligisten SV Hüsten 09 und BSV Menden in der Gruppe C derweil zu groß. Durch einen abschließenden 2:1-Erfolg gegen Warburger SV verabschiedete sich der Arnsberger A-Ligist aber immerhin mit drei Punkten aus dem SuperCup. Zähler sammeln konnte auch der frisch gebackene Sunderner Hallenstadtmeister SuS Westenfeld, der angefeuert von einer lautstarken Fangruppe aber letztlich sieglos blieb und in der Gruppe D mit zwei Punkten die Segel streichen musste.

In die K.O.-Runde hatten es aus HSK-Sicht damit zwei Teams geschafft. Nachdem Bezirksligist SV Dringenberg das erste Viertelfinale gegen den A-Ligisten SV Türk Attendorn mit 3:2 für sich entschied, war dann der SC Neheim im Einsatz. Der Westfalenligist wurde seiner Favoritenrolle gegen den A-Ligisten VfL Kamen gerecht und schaffte durch einen souveränen 3:0-Erfolg den Sprung ins Halbfinale. Dieser gelang daraufhin auch dem SV Hüsten 09, der das Duell der Landesligisten gegen den FC Nieheim mit 3:1 für sich entschied.

Damit kam es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen zwischen dem SV Dringenberg und dem SV Hüsten 09, in dem der Traum von der Titelverteidigung für Hüsten platzen sollte. Der Landesligist musste sich dem Bezirksligisten klar mit 1:4 geschlagene und die Hoffnungen auf den dritten Turniersieg innerhalb der letzten vier Jahre begraben. Dafür gelang kurze Zeit später dem SC Neheim der Einzug ins Endspiel. Der Westfalenligist setzte sich gegen den Landesligisten BSV Menden, der im Viertelfinale noch mit 3:1 gegen den von Heiko Hofmann trainierten Landesligisten SV Hilbeck erfolgreich war, mit 2:1 durch.

Nachdem Menden das Spiel um den dritten Platz mit 2:1 gegen Hüsten für sich entschieden hatte, kam es schließlich zum Endspiel. Dort kämpfte Bezirksligist SV Dringenberg zwar tapfer, musste sich am Ende aber dennoch dem favorisierten SC Neheim geschlagen geben. Die Rot-Weißen setzten sich mit 3:0 durch, gewannen damit zum insgesamt vierten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Volksbanken WinterCup und gewannen damit in der Hallensaison 2019|20 neben der Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft auch das größte Hallenturnier in Nordrhein-Westfalen.